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Günstig webseite erstellen lassen: Günstig Webseite

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Sie sitzen wahrscheinlich genau an diesem Punkt: Das Geschäft läuft, die Idee steht, vielleicht ist das Unternehmen gerade gegründet. Aber online schaut es noch dünn aus. Dann beginnen die ersten Recherchen. Baukasten ab ein paar Euro im Monat, Freelancer mit Paketpreisen, Agenturen mit Angeboten, die irgendwo zwischen vernünftig und völlig überzogen wirken. Dazu Begriffe wie WordPress, Hosting, SSL, Cookie-Banner, SEO, Core Web Vitals. Kein Wunder, dass viele Wiener KMU beim Thema günstig webseite erstellen lassen zuerst einmal auf die Bremse steigen.

Ein Beispiel aus dem Alltag: Ein kleines Café im 7. Bezirk braucht keine Raketenwissenschaft. Es braucht eine saubere Startseite, Speisekarte, Kontakt, Öffnungszeiten, Reservierungsanfrage und eine Website, die am Handy funktioniert. Was oft passiert: Es wird das billigste Angebot genommen, die Seite geht irgendwie online, und drei Monate später fehlen Impressum, Datenschutz, vernünftige Ladezeit und eine einfache Möglichkeit, Inhalte selbst zu ändern. Dann wird doppelt bezahlt.

Genau da trennt sich billig von preis-wert. Wenn Sie sauber einkaufen, bekommen Sie in Wien sehr wohl eine gute, leife Website zu einem vernünftigen Budget. Wenn Sie nur auf den Einstiegspreis schauen, kaufen Sie sich oft Folgekosten ein.

Ein lächelnder Geschäftsmann im Anzug sitzt an einem Schreibtisch und arbeitet an seinem Laptop mit grafischen Benutzeroberflächen.

Wer einen ersten Überblick zu einer professionellen Webpräsenz für Unternehmen in Wien sucht, sollte Angebote nicht nach Schlagworten, sondern nach Leistungen lesen. Domain, Hosting, DSGVO, Wartung und spätere Erweiterbarkeit entscheiden am Ende darüber, ob eine Website günstig war oder nur günstig gewirkt hat.

Inhaltsverzeichnis

Der Start ins Digitale Eine Webseite ist kein Hexenwerk

Die gute Nachricht zuerst: Für die meisten KMU in Wien ist eine brauchbare Website kein Riesenprojekt. Es geht selten um ein komplexes Portal. Meist geht es um einen klaren Firmenauftritt, der Vertrauen schafft, Anfragen bringt und auf dem Smartphone sauber lesbar ist.

Die schlechte Nachricht: Viele kaufen Funktionen, die sie nicht brauchen, und sparen gleichzeitig an Dingen, die später teuer werden. Das sind fast immer dieselben Punkte. Kein klares Ziel. Kein sauberer Inhalt. Kein Plan für Wartung. Und Angebote, in denen „alles inklusive“ steht, aber keiner genau sagt, was „alles“ eigentlich ist.

Eine gute kleine Unternehmensseite ist oft überschaubar. Unüberschaubar wird sie erst, wenn vor dem Start niemand entschieden hat, was sie leisten soll.

In Wien sehe ich bei kleinen Betrieben oft drei typische Auslöser für den Website-Wunsch. Erstens: Man will endlich bei Google vernünftig auffindbar sein. Zweitens: Die bestehende Seite ist veraltet oder nicht mobil nutzbar. Drittens: Man braucht einen seriösen digitalen Erstauftritt für Förderstellen, Kund:innen oder Partner.

Das Wiener Café als Beispiel

Nehmen wir wieder das Café. Wenn das Ziel nur „wir brauchen halt eine Homepage“ lautet, entsteht meist eine beliebige Seite. Wenn das Ziel klar formuliert ist, wird alles einfacher: Reservierungen vereinfachen, Karte zeigen, Standort erklären, Vertrauen aufbauen, auf Mobilgeräten gut funktionieren.

Dann wird auch die Umsetzung klarer. Statt zehn unklaren Unterseiten reichen vielleicht fünf saubere Seiten. Start, Über uns, Karte, Reservierung, Kontakt. Dazu Fotos, ein Formular, Google Maps-Einbindung nur dort, wo sie datenschutzrechtlich sauber gelöst ist, und ein Backend, das jemand im Betrieb auch wirklich bedienen kann.

Die Briefing Checkliste

Bevor Sie Angebote einholen, schreiben Sie diese Punkte auf:

  • Ziel der Website. Wollen Sie Anfragen, Termine, Verkäufe oder einfach einen professionellen Auftritt?
  • Zielgruppe. Sprechen Sie Stammkund:innen, Tourist:innen, B2B-Kundschaft oder Vereinsmitglieder an?
  • Pflichtinhalte. Welche Seiten müssen fix drauf? Etwa Leistungen, Team, Referenzen, Kontakt, Blog, Buchung.
  • Funktionen. Brauchen Sie Formulare, Terminbuchung, Newsletter, Shop, Mehrsprachigkeit oder Spendenfunktion?
  • Inhalte. Wer liefert Texte, Bilder, Logo und rechtliche Angaben?
  • Pflege danach. Wer ändert später Öffnungszeiten, Preise, Fotos oder Veranstaltungen?

Laut WKO Wien erreichen Website-Projekte mit strukturierter Agentur-Methodik zu 92 % den Go-Live innerhalb von 4 Wochen, bei DIY-Baukästen sind es 65 %. Der wichtigste Hebel davor ist ein klares Pflichtenheft.

Das klingt trocken, spart aber Geld. Wer sauber briefed, bekommt vergleichbare Angebote. Wer vage anfragt, bekommt Fantasiepreise oder eine Standardlösung, die später umgebaut werden muss.

Der erste Schritt Anforderungen klar definieren

Ein günstiges Projekt beginnt nicht mit dem Design. Es beginnt mit Klarheit. Die meisten Preisprobleme entstehen nicht in der Programmierung, sondern davor. Wenn ein Unternehmen erst mitten im Projekt merkt, dass es doch mehrere Sprachen, ein Buchungstool oder spezielle Datenschutzanforderungen braucht, wird aus einem kleinen Auftrag schnell ein teurer Umbau.

Für KMU in Wien ist ein Briefing kein Agenturformalismus. Es ist Ihr Schutz gegen Missverständnisse. Je genauer Sie beschreiben, was die Website leisten soll, desto besser können Sie Angebote vergleichen. Sonst vergleicht man Äpfel mit Straßenbahnen.

Das Wiener Café als Beispiel

Bleiben wir bei einem fiktiven Café in Neubau. Der Inhaber sagt zuerst: „Ich brauche einfach eine günstige Website.“ Das ist zu wenig. Nach einem kurzen Gespräch zeigt sich meist mehr:

  • Gäste sollen die Karte am Handy lesen können.
  • Öffnungszeiten müssen selbst änderbar sein.
  • Reservierungsanfragen sollen per Formular kommen.
  • Das Lokal soll sympathisch und lokal wirken.
  • Die Seite muss rechtlich sauber sein.

Schon ist klar: Ein Onepager kann reichen. Oder eben nicht. Wenn Reservierungen, wechselnde Menüs und Veranstaltungen wichtig sind, ist eine kleine Mehrseitenlösung oft sinnvoller. Die kostet anfangs vielleicht etwas mehr, spart aber später Zeit und Umbauten.

Praxisregel: Wer vor dem ersten Angebot keine Liste mit Muss-, Soll- und Kann-Funktionen hat, zahlt fast immer für Korrekturen statt für Fortschritt.

Die Briefing Checkliste

Ein brauchbares Briefing muss nicht schön sein. Es muss nur vollständig sein. Diese Fragen bringen Sie auf den Punkt:

  1. Wofür ist die Website da

    Schreiben Sie genau einen Hauptzweck auf. Zum Beispiel: „Terminanfragen für meine Praxis“ oder „vertrauenswürdiger Firmenauftritt für B2B-Kunden“. Wenn Sie fünf Hauptzwecke haben, hat die Seite am Ende keinen.

  2. Wer soll sie benutzen

    Ein Start-up mit technikaffiner Zielgruppe kann anders auftreten als ein Verein mit älteren Mitgliedern. Wenn Ihre Zielgruppe Senior:innen einschließt, müssen Schriftgrößen, Kontraste, Navigation und Formularlogik einfacher sein.

  3. Welche Seiten werden wirklich gebraucht

    Viele KMU starten besser mit weniger Seiten, dafür mit besseren Inhalten. Typische Grundstruktur:

    • Startseite mit klarem Nutzen
    • Leistungen oder Angebot
    • Über uns für Vertrauen
    • Kontakt mit Formular
    • Impressum und Datenschutz als Pflicht
  4. Welche Inhalte liegen schon vor

    Fehlen Texte und Bilder, verzögert das fast jedes Projekt. Gute Agenturen fragen das früh ab. Schlechte beginnen mit Platzhaltern und hoffen, dass später schon etwas kommt.

  5. Was muss nach dem Launch selbst pflegbar sein

    Das ist ein Punkt, den Unternehmer oft zu spät ansprechen. Wenn Sie später einfache Änderungen nur über einen Dienstleister machen können, wird die Website im Alltag zäh und teuer.

Ein sauberes Briefing braucht kein Fachvokabular. Klare Sätze reichen. „Wir brauchen keinen Shop, aber ein Formular für Anfragen.“ Oder: „Unsere Leistungen ändern sich selten, aber Veranstaltungen müssen wir selbst pflegen.“ So entstehen Angebote, die wirklich zu Ihrem Betrieb passen.

Kostenrahmen 2026 Was kostet eine günstige Webseite in Wien

Die Frage nach dem Preis ist berechtigt. Sie wird nur oft falsch gestellt. Nicht „Was kostet eine Website?“ ist die richtige Frage, sondern „Was kostet eine Website inklusive der Dinge, die ich in zwölf Monaten noch brauchen werde?“

Für Wien gibt es einen brauchbaren Orientierungswert. Professionelle, aber kostengünstige Websites liegen bei 1.500 bis 3.000 € für maßgeschneiderte Lösungen mit 5 bis 10 Seiten inklusive Domain, Hosting und Basis-SEO. Das liegt laut Statistik Austria deutlich unter dem EU-Durchschnitt von rund 5.000 €.

Was in Wien als günstig gilt

„Günstig“ heißt im Markt meist eines von drei Dingen. Entweder ein Baukasten, ein Freelancer-Projekt oder eine kleine Agenturlösung. Die Unterschiede liegen weniger in der Startsumme als in Verantwortung, Qualitätssicherung und Folgekosten.

Ein Baukasten wirkt auf den ersten Blick billig. Er ist oft sinnvoll für sehr einfache Projekte mit klarer Grenze. Sobald Individualität, DSGVO-Sauberkeit, spätere Erweiterungen oder bessere Auffindbarkeit wichtig werden, kippt das Verhältnis schnell.

Ein Freelancer kann eine gute Wahl sein, wenn der Umfang klar und die Person erfahren ist. Das Risiko liegt eher in Verfügbarkeit, Urlaub, Krankheit oder fehlender Abdeckung bei Text, Design, Technik und Support aus einer Hand.

Eine kleine Agentur kostet im Einstieg oft mehr, liefert aber meist Struktur. Briefing, Zeitplan, Testphase, rechtliche Hinweise, Launch und Betreuung sind dort eher eingeplant als improvisiert.

Kostenübersicht Wege zur eigenen Webseite in Wien

Lösung Typische Kosten (einmalig / monatlich) Vorteile Nachteile Ideal für
Baukasten geringe Einstiegskosten, laufende Monatskosten schneller Start, einfache Bedienung wenig Individualität, Grenzen bei SEO, Technik und Skalierung sehr einfache Onepager
Freelancer mittleres Einmalbudget, laufende Kosten je nach Support direkte Kommunikation, oft flexibel Qualität hängt stark von einer Person ab klar definierte kleine bis mittlere Firmenauftritte
Agentur in Wien oft im Bereich 1.500 bis 3.000 € für kleine individuelle Projekte, laufende Betreuung zusätzlich Struktur, Design, Technik, Rechtliches und Support besser abgestimmt höherer Einstiegspreis als Baukasten KMU, Vereine, Start-ups mit ernsthaftem Auftritt

Wer beim Hosting nicht nur auf den Preis schauen will, sollte sich auch mit Webhosting für Wiener Unternehmensseiten befassen. Gerade bei Ladezeit, Support und laufender Wartung steckt dort mehr Einfluss auf die Gesamtkosten, als viele glauben.

Die versteckten Kosten sitzen selten im Erstangebot

Viele Probleme entstehen nicht durch hohe Projektpreise, sondern durch ausgelassene Positionen. Typische Kandidaten:

  • Domain und Verlängerung. Klingt klein, gehört aber klar benannt.
  • Hosting. Ist es im Preis enthalten, befristet enthalten oder extern?
  • SSL. Sollte Standard sein und nicht als Spezialleistung verkauft werden.
  • Wartung. Updates, Backups, Plugin-Pflege, Fehlerbehebung.
  • Datenschutzanpassungen. Gerade bei Formularen, Analyse-Tools und Karten.
  • Erweiterungen. Newsletter, Buchung, Shop, Mehrsprachigkeit.

Laut Statistik Austria scheitern 42 % der Wiener KMU-Start-ups innerhalb von 3 Jahren an unvorhergesehenen IT-Kosten, weil günstige Pauschalangebote Folgekosten für DSGVO, SEO oder Wartung verschweigen. Darum ist ein niedriges Erstangebot allein kein Qualitätsmerkmal.

Der billigste Preis ist oft nur der Preis bis zur ersten Änderung.

Ein brauchbares Angebot nennt nicht nur die Projektsumme, sondern auch, was danach monatlich, jährlich oder bei Änderungen anfällt. Wenn diese Zeilen fehlen, ist das kein kleines Detail. Es ist das eigentliche Risiko.

Angebote richtig vergleichen Ihre Checkliste für die Agenturwahl

Wenn drei Angebote am Tisch liegen, greifen viele zuerst zur Endsumme. Verständlich. Nur sagt die Summe allein fast nichts aus. Zwei Angebote können gleich teuer sein und trotzdem völlig unterschiedliche Leistungen enthalten.

Darum lohnt sich eine einfache Denkweise: Sie suchen keinen billigen Lieferanten, sondern einen professionellen Partner, der Ihr Projekt so aufsetzt, dass Sie später nicht dauernd nachzahlen oder improvisieren müssen.

Eine Checkliste zur Auswahl der richtigen Agentur mit drei wichtigen Schritten für ein erfolgreiches Projekt.

Woran Sie ein sauberes Angebot erkennen

Ein gutes Angebot ist konkret. Nicht lang. Konkret.

Achten Sie auf diese Punkte:

  • Leistungsumfang. Es muss klar drinstehen, wie viele Seiten, welche Funktionen, welches CMS, welche Korrekturschleifen und welche Inhalte enthalten sind.
  • Technische Basis. Wird responsive umgesetzt? Ist SSL dabei? Gibt es Angaben zu Hosting, Backups und Updates?
  • Rechtliches. Werden Impressum, Datenschutz, Cookie-Lösung und Formular-Themen angesprochen oder elegant umgangen?
  • Zeitplan. Wann kommen Entwurf, Freigabe, Entwicklung, Test und Go-Live?
  • Nutzungsrechte und Zugangsdaten. Wem gehört am Ende was? Bekommen Sie Zugriff auf Domain, Hosting und CMS?
  • Support nach Launch. Gibt es Einschulung, Wartung oder nur die Übergabe einer Rechnung?

Wenn Angebote bei diesen Punkten schwammig bleiben, ist das kein Schönheitsfehler. Es ist oft der Anfang späterer Diskussionen.

Laut Statistik Austria scheitern 42 % der Wiener KMU-Start-ups innerhalb von 3 Jahren an unvorhergesehenen IT-Kosten, weil günstige Pauschalangebote Folgekosten oft verschweigen. Genau deshalb muss ein Angebot nicht nur billig aussehen, sondern belastbar sein.

Rote Flaggen im Erstgespräch

Ein paar Warnsignale tauchen immer wieder auf. Wenn Sie zwei oder drei davon hören, sollten Sie sehr genau hinschauen.

  • „Das machen wir dann später.“ Klingt flexibel, heißt oft: nicht kalkuliert.
  • „DSGVO ist kein Problem.“ Wer das ohne Rückfragen sagt, nimmt das Thema meist nicht ernst genug.
  • „Sie brauchen sicher einen Shop.“ Wenn Ihr Geschäft keinen Shop braucht, ist das kein Upgrading, sondern ein unnötiger Kostentreiber.
  • Nur Referenzen ohne Kontext. Hübsche Screenshots sind nett. Wichtiger ist, ob ähnliche Betriebe sauber gelöst wurden.
  • Kein Interesse an Ihren Inhalten. Wer nicht fragt, wer Texte, Bilder und Freigaben liefert, hat keinen realistischen Projektblick.

Wenn ein Anbieter über Design spricht, bevor er nach Zielen, Zielgruppe und Inhalten fragt, ist das meist Verkaufsroutine und kein Projektverständnis.

Fragen Sie im Gespräch ruhig direkt:

  1. Was ist im Preis fix enthalten?
  2. Welche laufenden Kosten kommen nach dem Go-Live dazu?
  3. Wer kümmert sich um Updates und Backups?
  4. Wie werden Datenschutz und Einwilligungen gelöst?
  5. Wie leicht kann die Seite später erweitert werden?

Die beste Agentur ist nicht jene mit der schönsten Präsentation. Es ist die, die präzise antwortet, Grenzen offen anspricht und nichts versteckt.

Rechtliches und Technisches DSGVO Vertrag und Go-Live

Viele Unternehmer wollen an diesem Punkt einfach nur „endlich online“. Verständlich. Aber genau hier passieren die teuersten Fehler. Eine Website ist nicht fertig, nur weil sie hübsch aussieht und aufrufbar ist.

Eine Hand platziert ein Metallschloss auf einem Tablet-Bildschirm, was Sicherheit im digitalen Bereich und Datenschutz symbolisiert.

Eine professionelle Website braucht einen sauberen rechtlichen und technischen Unterbau. Das betrifft Vertrag, Datenschutz, Hosting, Sicherheit und die Frage, was nach dem Launch passiert. Wer hier spart, spart oft an den falschen Stellen. Für einen ersten Überblick zu den Anforderungen rund um Datenschutz bei Websites in Wien lohnt sich ein genauer Blick auf die Pflichten vor dem Go-Live.

Was rechtlich auf die Website muss

In Österreich gehören Impressum, Datenschutzerklärung und je nach eingesetzten Diensten eine sauber konfigurierte Cookie-Lösung nicht in die Kategorie „später vielleicht“. Sie müssen vor dem Start geklärt sein.

Die WKO nennt dabei auch den wirtschaftlichen Unterschied zwischen sauber und halbgar: Agentur-basierte Webseiten erreichen eine Konversionsrate von 4,2 %, Baukästen 2,1 %. Ein Grund dafür sind lokale technische Standards und eine sauber umgesetzte Struktur. Gleichzeitig kann das Ignorieren der DSGVO in Österreich zu Bußgeldern von bis zu 50.000 € führen.

Was in den Vertrag gehört:

  • Leistungsbeschreibung. Welche Seiten, Funktionen und Inhalte werden geliefert?
  • Abnahme und Korrekturen. Wie viele Feedbackrunden sind enthalten?
  • Zahlungsplan. Wann wird was fällig?
  • Rechte und Zugänge. Sie brauchen Zugriff auf Domain, Hosting und CMS.
  • Laufende Betreuung. Ist Wartung enthalten oder separat?

Ein Vertrag muss nicht kompliziert sein. Aber er muss klar sein. Wenn Rechte, Zugänge und Wartung offenbleiben, beginnt die Unsicherheit erst nach dem Launch.

Technik die nicht optional ist

Viele technische Punkte sind nur dann unsichtbar, wenn sie ordentlich gemacht wurden. Genau so soll es sein.

Worauf ich bei kleinen Firmenauftritten immer achte:

  • SSL-Zertifikat. Ohne verschlüsselte Verbindung ist jede Formularseite ein Problem.
  • Sauberes Hosting. Erreichbarkeit, Backups und Support müssen zuverlässig sein.
  • Mobile Darstellung. Die Website muss zuerst am Handy überzeugen, nicht nur am grossen Bildschirm.
  • Ladezeit. Große Bilder, schlechte Themes und zu viele Plugins bremsen alles aus.
  • Updatefähigkeit. Ein System, das heute billig ist, kann morgen unwartbar sein.

Ein Auto fährt auch nach dem Kauf nicht wartungsfrei. Bei Websites ist es nicht anders. WordPress, Plugins, Formulare und Sicherheitskomponenten müssen gepflegt werden. Sonst kippt eine heute funktionierende Seite langsam in Fehler, Spam oder Inkompatibilitäten.

Hier ist ein kurzes Video, das beim Einstieg in die Website-Erstellung einen guten Überblick geben kann:

Was nach dem Go-Live passieren muss

Der Launch ist kein Schlusspunkt. Er ist der Beginn des Betriebs.

Nach dem Start brauchen Sie zumindest diese drei Dinge:

  1. Einschulung

    Jemand im Unternehmen muss Texte, Bilder und einfache Inhalte selbst ändern können.

  2. Wartungsplan

    Updates, Backups und Sicherheitschecks gehören fix geregelt.

  3. Ansprechpartner

    Wenn ein Formular ausfällt oder ein Plugin Probleme macht, brauchen Sie eine klare Zuständigkeit.

Eine Website ohne Wartung ist wie ein Geschäftslokal ohne Schlüsselregelung. Anfangs merkt man wenig. Beim ersten Problem steht plötzlich niemand bereit.

Fazit Ihre Roadmap zur preis-werten Webseite

Wenn Sie günstig webseite erstellen lassen wollen, ist die entscheidende Frage nicht, wie tief der Einstiegspreis liegt. Die bessere Frage lautet: Bekomme ich für mein Budget eine Website, die rechtlich sauber, technisch stabil und in einem Jahr noch brauchbar ist?

Die vernünftige Reihenfolge ist einfach. Erst Anforderungen klären. Dann realistische Angebote einholen. Danach nicht nur Preise vergleichen, sondern Leistungsumfang, Folgekosten und Betreuung prüfen. Genau dort entscheidet sich, ob ein Projekt preis-wert ist.

Für Wiener KMU, Vereine und Einzelunternehmer:innen gilt in der Praxis fast immer dasselbe: Eine kleine, sauber geplante Website bringt mehr als ein überladenes Billigprojekt mit offenen Baustellen. Weniger Seiten, klare Inhalte, gutes Hosting, DSGVO-Sauberkeit und ein Backend, das Sie selbst bedienen können. Das ist oft die bessere Investition.

Der langfristige Wert ist nicht nur Bauchgefühl. Laut WKO-Daten steigt der ROI einer professionell erstellten Webseite um 40 %, wenn ein Full-Service-Ansatz mit Schulungen und laufendem Support gewählt wird. Gerade für Zielgruppen wie Seniorinnen und Senioren oder Vereine in Wien ist das kein Zusatzluxus, sondern ein echter Nutzfaktor.

Die kurze Entscheidungsformel

Wenn Sie Angebote prüfen, fragen Sie sich am Ende nur noch diese vier Dinge:

  • Passt die Website zu meinem Geschäftsmodell
  • Sind alle laufenden Kosten transparent
  • Ist Datenschutz vor dem Launch sauber gelöst
  • Kann ich die Seite nachher vernünftig betreiben

Wenn Sie diese vier Punkte mit Ja beantworten können, sind Sie meist auf einem guten Weg.

Günstig ist bei Websites kein Kampfpreis. Günstig heißt, dass die Lösung heute bezahlbar ist und morgen keinen Ärger macht.

Ein unverbindliches Erstgespräch ist oft der sinnvollste nächste Schritt. Nicht, um sich etwas aufschwatzen zu lassen, sondern um Anforderungen zu schärfen und ein Angebot in Ruhe abzuklopfen. Wer mit klaren Fragen ins Gespräch geht, wird auch klarere Antworten bekommen.


Wenn Sie für Ihr KMU, Ihren Verein oder Ihr Start-up in Wien eine Website suchen, die nicht nur billig aussieht, sondern im Alltag funktioniert, lohnt sich ein Gespräch mit IRQ Internet Service e.U.. Die Agentur arbeitet seit 2004 mit Fokus auf Webdesign, Hosting, DSGVO, Support und persönliche Betreuung. Gerade wenn Sie Klarheit bei Kosten, Wartung und dem praktischen Betrieb Ihrer Website wollen, ist ein unverbindlicher Austausch ein sinnvoller nächster Schritt.

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